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| Rechtliche und moralische Bedenken der Handy Ortung |
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Rechtliche und moralische Bedenken der Handy Ortung
Handyortung kann nicht nur hilfreich und lebensrettend sein.
In Notsituationen, wenn man Menschen vermisst oder Kinder verschwunden sind, ist sie eines der letzten Mittel die noch helfen können.
Nutzt man die Ortung allerdings aus und verwendet sie auch im "normalen" Gebrauch, begeht man eine zweifelhafte Gratwanderung. Gerade hier sollten die eigenen moralischen Bedenken einklinken und man sich selber die Frage stellen, wofür man die Ortung eigentlich verwendet.
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Eine Ortung von Personen ist auch
Vertrauenssache!
Wird sie zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand, ist sie zweckentfremdet. Man missbraucht die guten Absichten zum persönlichen Gebrauch und überschreitet damit nicht nur moralische sondern auch rechtliche Grenzen. Wer als eifersüchtiger Partner beispielsweise jeden Schritt und Tritt seines Partners überwacht, macht sich strafbar und zeigt eine zweifelhafte Beziehung zum Thema Vertrauen. So eine Form der Überwachung sollte nur der Polizei oder anderen Staatsorganen
obliegen.
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Und auch nur dann, wenn begründete Verdachtsmomente im Raum stehen. Ansonsten ist der Schritt zum Überwachungsstaat nicht mehr weit, wenn Privatpersonen
bedenkensfrei Partner, Kinder oder Nachbarn ausspionieren können. Das Recht auf persönliche Freiheit sollte immer wieder gewahrt bleiben.
Die Handyortung als Gefahrenkontrolle?
Der Eingriff in die Privatsphäre anderer Menschen sollte daher nur zum Schutz eben dieser durchgeführt. Das bedeutet in absoluten Notsituationen, in denen der Mensch gefährdet oder sich einer unmittelbaren Gefahr ausgesetzt sieht. Dies gilt sowohl für Erwachsene, wie für den eigenen Nachwuchs.
Wer seinen Kindern Freiräume bietet und ihnen erlaubt auch mal eine Viertelstunde zu spät zu kommen, ohne direkt alle
Ortungsdienste dieser Welt zu benutzen, zeigt eindeutig mehr Vertrauen.
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Auf Kinder kann man auch ohne Handy Ortung
aufpassen!
Selbst besorgte Eltern, die in ständiger Angst um ihre Kinder leben, sollten sich daran erinnern das auch ihre Eltern
ohne Handyortung gut auf die Kinder aufpassen konnten, ohne immer zu wissen was sie gerade anstellen. Nimmt man Kindern diese gewissen Freiräume, schadet das nur ihrer Entwicklung, da sie so nie ihre Grenzen
kennen lernen. Moralisch korrekt ist das ständige Aufpassen per Handyortung in keinem Fall.
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Die Handyortung ist kein Ersatz für
Partnergespräche
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Ebenso sollte die Handyortung kein Gespräch in einer Beziehung ersetzen.
Wer meint oder den Verdacht hegt, dass der Partner etwas verheimlicht, sollte ihn direkt ansprechen und mit ihm darüber
sprechen.
Verdachtsmomente durch fragwürdige Aufenthaltsorte aufbauen, unterminiert die Vertrauensbasis von Anfang an und wenn nichts hinter diesen Verdächtigungen steckt, ist der Ausspionierte erst recht gekränkt.
Dem Partner nachzuspionieren grenzt außerdem an einen
Vertrauensbruch.
Und vom
Verstoß gegen das Gesetz gar nicht zu sprechen. So ist und bleibt die Handyortung ein letztes
Mittel zur Suche von Vermissten oder Verschwundenen, aber auf keinen Fall ein tägliches Spionagewerkzeug.
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Wenn Sie den Dienst einer Ortung nutzen möchten, dann klicken
Sie bitte hier
Ortung
starten. Hier können Sie sich in nur wenigen Minuten für eine
Handy Ortung anmelden und sofort loslegen.
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